Lisa in Trondheim?

So ist es. Es hat mich mal wieder ins Ausland verschlagen. Wer mich kennt, wird davon nicht überrascht sein, aber hier noch ein paar Infos für alle, die zufällig auf diese Seite gestoßen sind:
Ich heiße Lisa Krukewitt, habe die ersten 21 Jahre meines Lebens zum Großteil in Hessen (Kassel, Gelnhausen, Gießen) und Virginia verbracht und mache jetzt nach vier Semestern an der Justus Liebig Universität ein Auslandssemester in Norwegen. Hier studiere ich Soziologie und Politikwissenschaft an der NTNU.
Auf dieser Seite berichte ich über die Erfahrungen während meines Erasmusaufenthaltes.
Viel Spaß beim Lesen. Über Kommentare freue ich mich immer.

Orte:
23. Februar 2012, 00:06
Schneeschauer
Schneeschauer
1°C
Gefühlte Temperatur: -1°C
Luftfeuchtigkeit: 87%
Wind: 2 m/s S
Sonnenaufgang: 7:50
Sonnenuntergang: 17:15
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Juleferie

Weihnachtsferien

Am siebten Januar war in Gelnhausen der seit langer Zeit erste Tag mit frühlingshaften Temperaturen. Am siebten Januar titelte eine große norwegische Tageszeitung: „Jetzt schneien wir ein“. Und am siebten Januar flog ich wieder von Deutschland zurück nach Norwegen. Dabei war es gar nicht so einfach gewesen, überhaupt dort hin zu kommen. Denn auch für den Hinflug hatte ich mir einen guten Zeitpunkt ausgesucht: den Tag, an dem ein Schneesturm über Europa fegte und den Flugverkehr zu einem großen Teil lahmlegte. Das Ergebnis für mich: stundelange Verspätungen, ein gecancelter Flug und eine kostenlose Übernachtung in einem schicken Hotel in Oslo. Die ist aber auch nur ein kleines Trostpflaster, wenn man sich eigentlich gefreut hatte, nach fünf Monaten endlich wieder nach Hause zu kommen. Das winterliche Wetter bereitet den Norwegern anscheinend die wenigsten Probleme. Zwar kann es dann mal vorkommen, dass sich der Pilot entschuldigen muss, dass das Flugzeug von der vereisten Landebahn rutscht (http://www.adressa.no/nyheter/nordtrondelag/article1571017.ece), aber an den ausgefallenen Flügen sind – fragt man die Norweger – die anderen europäischen Flughäfen schuld. Nach insgesamt etwa 36 Stunden Reisezeit bin ich dann heil angekommen. Was tut man nicht alles um Weihnachten zu Hause zu sein. Ein Norwegisches Weihnachtsfest ist mir dadurch entgangen, aber stattdessen hatte ich einen riesigen Koffer voller Souvenirs und traditioneller Köstlichkeiten dabei. Die drei Wochen gingen  erstaunlich schnell rum und jetzt bin ich wieder in Moholt. Eingeschneit bin ich hier noch nicht, es liegen ja nur um die 60cm Schnee. Dem neuen Semester steht also zumindest wettermäßig nichts mehr im Wege.

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