Mexico-City, Tag 1

Hier die erste Zwischenbilanz nach 20 Stunden in der Mega-City: Heute haben wir zuerst das historische Zentrum in Augenschein genommen, mit dem Zolcalo (Riesenplatz von 200 x 200 m), der Kathedrale (mit Gottesdienst) und mit dem Templo Mayor, also der Azteken-Pyramide, die von den Spaniern zum Teil zerstört, zudeckt und erst später bei Bauarbeiten wieder zum Vorschein kam. Überaus interessant war auch der Fußmarsch vom Hotel ins Zentrum (5 km one-way), da wir in einem der schöneren Viertel der Stadt („Condesa“) uns eine Bleibe gesucht hatten: Viele kleine grüne Brunnenplätzchen, baumgesäumte – und damit schattige – Sträßchen mit interessanten Geschäften. Hier hat jede Straße ihr eigenes Ressort: In der einen gibt es die Lampen, in der anderen Küchengeräte und in der danach Unterwäsche. Ziemlich praktisch, wenn man weiß, wo man hin muss. Das System soll übrigens noch von den Azteken stammen. Mittags haben wir uns dann mit unserer Freundin Maria Antonieta, kurz „To“, zum Essen getroffen. Sie managt eine Arztpraxis, die nur 10 Fußminuten von unserem Hotel weg ist. To ist die Brautmutter der Acapulco-Hochzeit, die ganz zum Schluss ansteht.

Nachtrag: Den Text haben wir gestern unter großen Mühen und technischen Problemen posten können. Vielleicht ist das Problem jetzt gelöst – zumindest kann man jetzt Fotos hochladen und in Ruhe einen Text schreiben.

Die Luft in der Stadt ist zwar wirklich verschmutzt (Nase putzen bestätigt das), aber es gibt hier unheimlich schöne grüne Ecken, gerade in dem Stadtteil mit unserem Hotel.

So sieht es auf der Straße um den Zocalo aus, die riesigen Figuren stehen dort zu Dutzenden:

Straße

Templo Mayor mit der Kathedrale im Hintergrund:

Templo Mayor

Der David von Mexiko:

Anne am Davidbrunnen

Wir gehen jetzt frühstücken und fahren dann nach Teotihuacan.

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